Die HomBuch im Mai 2012

Die HomBuch

Eine Antwort auf Die HomBuch im Mai 2012

  • Mein Besuch der 2. Homburger Buchmesse wäre berufsbedingt fast ins Wasser gefallen. Doch am Vorabend des Events war alles perfekt. Der Fahrt nach Homburg (Saar) stand nichts mehr im Wege und ich begab mich ohne meinen Navigator »Anke« auf die gut zweistündige Reise. Wolfgang allein auf großer Fahrt. Ob dies wohl gut gehen würde? Es ging gut, und auf direktem Wege – ohne mich verfahren zu haben – erreichte ich das Saarpfalz-Gymnasium.
    Neben 11 Verlagen aus dem Saarland präsentierten viele mir bereits bekannte »Verdächtige« ihr aktuelles Verlagsprogramm. In mir kam der Gedanke auf, dass man sich in diesem Jahr scheinbar öfter auf Messen, Cons und anderen Events trifft als in den Jahren zuvor. Lag es eventuell daran, dass laut Maya-Kalender Ende des Jahres die Welt untergehen wird? Sicherlich nicht. Vielmehr trugen das gestiegene Engagement der Organisatoren, die vielfältigen Möglichkeiten der Präsentation der Veröffentlichungen und das wachsende Interesse der Leser dazu bei, dass zahlreiche Verlage auf der Hombuch anzutreffen waren; egal, ob man ein »Heimspiel« hatte oder die relativ weite Wegstrecke in Kauf nahm. Diesbezüglich bewundere ich den Autor Alfred Wallon, der seit längerer Zeit sehr oft on tour zu seinen Lesern ist. Es ist seine eiserne Disziplin, vorausschauend zu planen und zu schreiben. Ohne diese Selbstdisziplin wäre es ihm sicherlich nicht möglich, seine bestehenden Verträge termingerecht zu erfüllen. Apropos Verträge … Auf der Hombuch 2012 unterzeichneten Torsten Low und Alfred Wallon einen Vertrag zur Veröffentlichung des SF/Endzeit-Romans Dark Worlds, der Anfang 2014 als Taschenbuch im Verlag Torsten Low erscheinen wird.

    Die Hombuch 2012 bot den Besuchern erneut ein vielfältiges und abwechslungsreiches Programm. In seiner Eröffnungsrede betonte Stephan Toscani, Minister für Finanzen und Europa, dass die auf der Messe offerierte Auswahl an Belletristik zeige, was kleine Verlage leisten können. Sie alle verdienen unsere Anerkennung, so der Minister.
    Nicht nur Verleger waren auf der diesjährigen Hombuch anwesend. Eine Reihe Autoren wie zum Beispiel Christoph Marzi, Andrea Tillmanns, Elke Schwab, Alfred Wallon, Stephan Russbült und Markus Heitz lasen aus ihren Werken.
    Trotz großartiger und zahlreicher Lesungen blieb die Besucherzahl unter den Erwartungen. Vielleicht lag es daran, dass der Termin der Hombuch auf einen Samstag gelegt worden war.
    Doch die kleine und noch junge Buchmesse an der Saar braucht sich in puncto Organisation nicht hinter ihren großen Schwestern in Frankfurt und Leipzig zu verstecken. Auch für sie gilt: Nach der Messe ist vor der Messe!
    Ich habe Blut geleckt und werde den Termin für die 3. Hombuch 2013 fest im Auge behalten. Vielleicht trifft man auch den Geisterspiegel dort mit einem Stand und einem Programmpunkt. Wer weiß …

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